Über 100 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte von allen Staatsanwaltschaften des Landes Nordrhein-Westfalen nahmen am 28. Februar 2008 an dem ersten Staatsanwaltstag des Landes teil. Der DRB-NRW veranstaltete diesen Tag in Mülheim/Ruhr, bei dem es ausschließlich um staatsanwaltschaftliche Themen ging. Hierdurch wurde die Rolle der Staatsanwaltschaften im Rechtssystem unterstrichen.

Nach der Eröffnung im Plenum teilten sich die Mitglieder in 3 Arbeitskreise auf.

Der erste Arbeitskreis unter der Leitung von OStA Axel Stahl stand unter dem Motto:

“Wir diskutieren über das Selbstverständnis des Staatsanwaltes im 21. Jahrhundert:
Moderner Strafverfolgungsmanager mit Kompetenz oder bloßer Verwalter und Abwickler von Kriminalität?“

Den zweiten Arbeitskreis leitete OStA Johannes Schüler; Thema war:

“Wir üben Aufgabenkritik. Muß das Strafrecht entrümpelt werden? Welche Delikte sind verzichtbar? Welche Ergebnisse stehen in keinem Verhältnis zu dem erfor-derlichen Aufwand?“

Der dritte Arbeitskreis, geleitet von StA Bernd Hogrebe, trug den Titel:

„ Wir sprechen über Jugendkriminalität und Jugendgewalt. Warnschussarrest, Erziehungscamps oder Kuschelpädagogik - Welcher Weg ist der Richtige?„
Ergebnisse der Arbeitskreise finden Sie in RiStA 2/2008, die Sie auf unserer Internetsite online lesen können: