Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 9. Dezember 2011 im Oberlandesgericht Köln zum 4. Mal der Martin-Gauger-Preis verliehen.  Das Thema des Schülerwettbewerbs zum Tag der Menschenrechte lautete in diesem Jahr "Armut und soziale Ausgrenzung".

Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Alexander Meyen und Debasish Bhattacharjee mit indischen Klängen auf Violine und Tabla. Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden des Bundes der Richter und Staatsanwälte in NRW Reiner Lindemann bewegte die stellvertretende Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz Michaela Hofmann, Caritas Köln, die Anwesenden mit ihrem Bericht, an dem sich die Aktualität und  Brisanz des Wettbewerbsthemas zeigte. Der Präsident des OLG Köln Johannes Riedel sprach anschließend für die Jury und würdigte die Arbeiten aller teilnehmenden Schulen als ambitionierte und  kreative Projekte, aus denen die Auswahl der Preisträger schwer gefallen war. Die Preisverleihung übernahm die Staatssekretärin im Justizministerium Dr. Brigitte Mandt, die mit herzlichen Worten die Arbeiten vorstellte und die Auszeichnungen an die Schüler übergab.

Ausgezeichnet wurden die folgenden Preisträger:

1. Preis: katholische und evangelische Lerngruppe der Klasse 9b und der Stufe 9 der Anne-Frank-Realschule Ahaus
2. Preis: Kunst-Grundkurs der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums Brede Brakel
3. Preis: Kurs praktische Philosophie der Jahrgangsstufe 9 des städtischen Gymnasiums Selm
4. Preis: Gymnasium CDJ Christophorusschule Königswinter
5. Preis (1): Klasse 10b der Elly-Heuss-Knapp Realschule Köln
5. Preis (2): Klasse 9b des Ratsgymnasiums Bielefeld