Jens Gnisa neuer Vorsitzender des DRB

Das höchste Organ des Deutschen Richterbundes, die Bundesvertreterversammlung, hat am 28.04.2016 in Berlin ein neues Präsidium gewählt. Zum neuen Vorsitzenden hat sie dabei einstimmig bei zwei Enthaltungen den Ostwestfalen Jens Gnisa, ehemals Landesvorsitzender in NRW, bestimmt. Gnisa gehört seit 2010 dem Bundespräsidium an und war zuletzt stellvertretender Vorsitzender. Zu seinen Stellvertretern sind Lore Sprickmann-Kerkerinck, Direktorin des Amtsgerichts Freising, und Joachim Lüblinghoff, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Hamm, gewählt worden.

Gnisa tritt die Nachfolge von OStA Christoph Frank an, der sich nach 9 Jahren als Vorsitzender und 15 Jahren im Bundespräsidium nicht mehr zur Wahl stellte.

Beliebtes Urgestein ohne Müdigkeitserscheinungen

Frank hat in seiner bewegten Amtszeit den DRB in besonderem Maße geprägt. Zeugnis seiner harten, erfolgreichen Arbeit legte er in seinem letzten Tätigkeitsbericht ab. Er dürfe ein stolzes Resumeé ziehen, befand die stellvertretende Vorsitzende Andrea Titz, die sein Wirken und seine Person mit einigen treffenden, humorvollen und persönlichen Abschiedsworten würdigte.

Das Präsidium

Neu gewählt in das 13-köpfige Gremium, das die laufenden Geschäfte des Verbandes führt und für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt wird, wurden: Katja Bernhard, Richterin am Arbeitsgericht Wiesbaden, Dr. Anne Lipsky, Richterin am Finanzgericht Greifswald, Dr. Heike Neuhaus, Bundesanwältin beim Bundesgerichtshof, Marco Rech, Richter am Oberlandesgericht Celle, Barbara Stockinger, Richterin am Oberlandesgericht München und Dr. Anne Wildfang, Staatsanwältin in Trier. Wiedergewählt wurden Peter Fölsch, Kim Jost, Dr. Peter Schneiderhan und Dr. Bernhard Joachim Scholz. Als assoziierte Mitglieder werden Heike Hofmann und Volker Bache, Assessorenvertreter aus NRW, die Arbeit des Präsidiums unterstützen. Ausgeschieden aus dem DRB-Präsidium sind nach langjährigem Engagement die stellvertretende Vorsitzende Andrea Titz, Sigrid Hegmann, Elisabeth Kreth, Oliver Sporré und Dr. Esther Graf.

Ein ausführlicher Bericht folgt.